Erreiche ich mein eigenes Ziel ohne die Hilfe von Dritten, ohne die Zuhilfenahme von geliehener Macht, von Schwindelei, Gewalt, (bzw. anderen nicht in mir liegenden Mitteln), sondern aus eigenem Geschick, aus eigener Kompetenz, so erlebe ich mich als selbstwirksam. Unter Selbstwirksamkeit versteht die Psychologie das Erleben und Empfinden einer Person, auch schwierige Situationen aus eigener Kraft bewältigen zu können.

Warum das ungeheuer wichtig und wertvoll ist?
Die Erfahrung, mich wirksam und wirkungsvoll zu erleben, stärkt mein Selbstbewusstsein: es lohnt sich, dass ich etwas mache. Und damit wächst auch meine Bereitschaft, anstehende und zukünftige Herausforderungen anzunehmen.

Die Psychologie sieht die Selbstwirksamkeit auch als eine der zentralen Komponenten im Zusammenspiel von Ziel und Leistung. Das Vertrauen in die eigene Wirksamkeit, in die eigene Kraft und Tüchtigkeit beeinflusst nicht nur meine Leistungsbereitschaft, sondern auch meinen Leistungserfolg.
Zusätzlich trägt dazu bei, dass ich mit dem Empfinden der Wirksamkeit eher gewillt bin, mir vorgegebene Ziele zu meinen eigenen zu machen und diese folglich mit entsprechendem Engagement verfolge.

Mit einem hohen Vertrauen in meine Selbstwirksamkeit bleibe ich an meinen Zielen dran, auch wenn es schwierig wird, wenn sich Hindernisse mir in den Weg stellen – bei wenig Vertrauen in meine Selbstwirksamkeit, in meine Power, gebe ich bald auf.

Das Vertrauen in meine Selbstwirksamkeit erleichtert es mir also ungemein, gute Resultate zu erzielen, Erfolg zu bekommen. Und die Wahrscheinlichkeit ist hoch, sehr hoch, dass ich schließlich Erfolg habe. Ganz einfach, weil ich mit einer positiven, offenen Grundhaltung an die anstehenden Aufgaben gehen kann, mit einer Grundhaltung, die mir sagt: Klar, schaffe ich das!

Also: Klar, schaffe ICH das!

Und: Klar, das SCHAFFE ich!

Folglich: KLAR, ich schaffe das!

Dazu sagen manche self-fullfilling prophecy, eine selbsterfüllende Prophezeiung.
Alles klar? 🙂

 

Beitragsfoto: Markus Spiske auf Unsplash